Sprachförderung aus einem Guss

© BMAS
Mit dem GPS will die Bundesregierung bis 2018 das nationale Gesamtprogramm Sprache als Regelinstrument installieren.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) sowie das Bundesministerium des Inneren (BMI) haben mit dem GPS ein Gesamtkonzept einer systematischen und kohärenten Sprachförderung entwickelt. Mittelfristig soll das GPS die Mitte 2018 auslaufende berufsbezogene Sprachförderung „ESF-BAMF-Programm" ersetzen und mit den Integrationskursen durch ein ausschließlich bundesfinanziertes, modularisiertes Programm verzahnen. Dieses Programm soll langfristig als Regelförderung fest installiert werden.

Als anerkannter Träger führt die VHS Köln bereits seit 2005 mit großem Erfolg Integrationskurse durch, die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gefördert werden. Ebenso beteiligt sich die Volkshochschule bereits seit 2009 am „ESF-BAMF-Programm“ zur berufsbezogenen Sprachförderung.

Aus bisher einzelnen Angeboten soll eine systematische, modulare, aufeinander aufbauende Sprachförderkette entstehen: von Alphabetisierungskursen  über die Integrationskurse hin zu den berufsbezogenen Deutschsprachförderkursen. Dabei sollen sowohl allgemeinsprachliche als auch berufsbezogene Sprachkenntnisse besser miteinander verzahnt werden. Die Basissprachförderkurse B1/B2 , B2/C1 und C1/C2 sollen bis 2018 ergänzt werden durch Spezialmodule.

Die Spezialmodule haben die folgenden Schwerpunkte:
  • Berufsbezogene Deutschsprachförderung für Personen, die sich im Anerkennungsverfahren befinden.
  • Weitere Spezialmodule werden die verschiedenen Fachrichtungen abbilden, um so gezielt fachspezifische Inhalte, beispielsweise im Pflege-, oder kaufmännischen Bereich, zu vermitteln.
  • Zusätzlich sollen Spezialmodule für Teilnehmende aus dem Integrationskurs angeboten werden, die das Niveau B1 nicht erreicht haben. Dieser Gruppe stehen Spezialmodule mit dem Eingangsniveau A1 und A2 zukünftig zur Verfügung.

Die Volkshochschule ist in einer Kooperationsgemeinschaft mit sechs weiteren Sprachkursträgern sowohl im ESF-BAMF-Programm als auch im neuen Gesamtprogramm Sprache(GPS) Hutträger und für die Gesamtdurchführung der berufsbezogenen Sprachförderung verantwortlich. Beteiligt sind die Träger Benedict, Internationaler Bund (IB), JobwerkPorz (JWP), Tertia, Deutscher Familienverband (DFV) und das Kolping-Bildungswerk.

In 2017 soll es bereits parallel zu den ESF-BAMF-Sprachförderkursen weitere Angebote auf den Niveaus B2 nach C1 und C1 nach C2 geben. Die Spezialmodule folgen Ende 2017 und bieten eine breite Palette an Angeboten für Menschen mit Migrationshintergrund, Flüchtlinge mit Bleibeperspektive, Menschen aus verschiedenen Berufsgruppen und Auszubildende.

Anfang 2017 bietet die VHS im Rahmen der Kooperationsgemeinschaft die Module B2/C1 an, weitere Module folgen.

Gefördert durch Mittel von:

Neues Angebot der VHS Köln

Bereits ab sofort können Module der berufsbezogenen Deutschsprachförderung (DeuFö) gemäß § 45a Aufenthaltsgesetz belegt werden. In 300 Unterrichtsstunden soll in den Basismodulen das jeweils nächsthöhere Sprachniveau erreicht werden. Die VHS Köln bietet in den nächsten Monaten mehrere Module von B1 nach B2 sowie von B2 nach C1 an.

Jeden Donnerstag findet in der VHS im Bezirksrathaus Nippes eine Informationsveranstaltung zu den angebotenen Sprachfördermodulen statt. Interessenten bringen bitte die Teilnahmeberechtigung vom Jobcenter, der Agentur für Arbeit oder dem BAMF mit.

Termin

donnerstags
13:30 Uhr

Ort

Raum: 1.21
VHS im Bezirksrathaus Nippes
Neusser Straße 450
50733 Köln

Wegbeschreibung bei Google Maps

Haltestelle Neusser Straße/ Gürtel
Stadtbahn: 12, 13, 15
Bus: 121, 140, 147

Kontakt

Ingeborg Klassen
0221 221-23364
vhs-projekte@stadt-koeln.de

 
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